WH #light 2020

Stand: 16. Juli, 19.00 Uhr

Im „Waldheim #light Jahr“-2020 ist es besonders wichtig, dass sich ALLE Beteiligten besonders aufmerksam an Regeln halten und sehr rücksichtsvoll miteinander umgehen.

Geplanter Tagesablauf

ab 8.00 UhrStart im Waldheim (Hände waschen)
Frühstück
8.30 UhrGruppenprogramm
11.30-13.00 UhrMittagessen in zwei Schichten (im Saal)
13.00-14.00 UhrMittagsruhe
14.00-16.00 UhrGruppenprogramm
16.00 UhrEnde des Waldheimtages

Regeln & Vorgaben

  • Eltern und andere Dritte dürfen das Waldheimgelände nicht betreten. Einzelne Ausnahmen sind nach Rücksprache mit der Leitung möglich. Erwachsene habe dann einen MNS zu tragen.
  • Innerhalb der Gruppen gilt kein Abstandsgebot. Zu anderen Gruppen wird aber der Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten!
  • In den Gebäuden wird grundsätzlich nicht gerannt.
  • Es wird im Waldheim ausgeschilderte Wegeregelungen geben, an die sich alle Beteiligten halten müssen.
  • Nach dem Betreten des Waldheims müssen die Hände gewaschen werden. Ebenso vor dem Mittagessen.
  • Bei Engpässen können die Hände in Ausnahmefällen gründlich desinfiziert werden (nur die älteren Kinder).
  • Die Sanitäreinrichtungen sind sorgsam zu benutzen. Mutwilliges Verschmutzen ist zu unterlassen.
  • Während der Mahlzeiten sollten alle Kinder möglichst an ihrem Platz sitzen bleiben. Die Gruppenleiter regeln die Ausgabe des Essens.
  • Bei wiederholten Verstößen gegen Hygienerichtlinien behalten wir uns einen Ausschluss von der Maßnahme vor.
  • Wer Symptome einer Erkältungskrankheit zeigt (Fieber, Husten, Atembeschwerden) oder Anzeichen eines Magen-Darm-Infekts hat, darf nicht ins Waldheim kommen. Wir verweigern im Zweifel den Zutritt zum Waldheim. Treten während der Waldheimzeit Symptome auf, lassen wir Kinder durch Erziehungsberechtigte abholen.

Was muss mein Kind mitbringen?

  • Einen kleinen Rucksack, der über den Tag mitgeführt werden kann. Dieser wird jeden Tag mit nach Hause genommen und am Morgen wieder mitgebracht. Dieser Rucksack enthält zumindest:
    • Eine gefüllte (große) Trinkflasche mit eindeutiger Namenskennzeichnung. Wir können unsere Sprudelmaschine in diesem Jahr aus Hygienegründen nicht betreiben. An sehr heißen Tagen füllen die Gruppenleiter die Flaschen nach.
    • Regen- oder Sonnenschutz (Wetterbericht), wir wollen so viel Programm wie möglich im Freien machen.
  • Eine Isomatte oder ähnliche Unterlage für die Mittagsruhe.
  • KEIN Smartphone, KEINE Switch, KEINE Bluetooth-Box, KEIN eigenes Essen, KEIN Geld.

Warum macht ihr jetzt doch WH?

Wir haben uns nach bestem Wissen und Gewissen, auf Basis der Verordnungen von Mitte Juni dafür entschieden, den Waldheimsommer abzusagen. Diese Entscheidung war richtig. Die zu diesem Zeitpunkt gültigen Regelungen ließen keine andere Entscheidung zu.

Die Verordnungen zum Beginn des Juli wurden vom Sozialministerium deutlich gelockert. Davon waren wir sehr überrascht, allerdings ist dies wohl auf Basis der Studie geschehen, die auch zu den Lockerungen an Grundschulen geführt hat.

Wir haben uns gefragt: Hätten wir auf Basis der Verordnung vom 1. Juli das Waldheim abgesagt? Die Antwort war ein klares „Nein!“. Trotzdem ist das Waldheim in diesem Jahr kein Waldheim wie zuvor.

Deshalb haben wir uns für einen Kompromiss entschieden und bieten ein Ferienprogramm für die jüngeren Kinder an. Die undifferenzierte Öffnung der Kinder- und Jugendangebote (Zeltlager mit 17-Jährigen sind auch ohne Abstandsgebot erlaubt) betrachten wir kritisch. Deshalb haben wir mit den jüngsten Kindern begonnen und uns dann entschieden, eine Erweiterung der Öffnung für die Fünft- und Sechstklässler zu machen.

Uns ist es wichtig, ein Angebot für die Kinder an den Start zu bringen. Uns sind aber auch unsere Mitarbeiter_innen wichtig. Hier sehen wir diese Öffnungen sehr kritisch, weil wir den Eindruck haben, dass man die Gruppe der Ehrenamtlichen in den Vorgaben nicht genügend gewürdigt hat.

Uns oberstes Ziel ist es, unsere Mitarbeiter_innen zu schützen. Unsere Mitarbeiter_innen werden deshalb Regeln konsequent durchsetzen, insbesondere aus Selbstschutz. Sollten Teilnehmende bewusst oder unbewusst wiederholt Regeln verletzen und Anweisungen nicht befolgen, behalten wir uns einen teilweisen oder kompletten Ausschluss vor.

Enttäuscht waren wir nach unserer Absage von wenigen Einzelnen, die versucht haben, Druck auf uns auszuüben. Teilweise nicht einmal direkt an uns gerichtet, sondern an unsere Vorgesetzten.

Bedanken wollen wir uns bei der großen Masse an Eltern und Kindern, die sehr besonnen und verständnisvoll auf unsere Entscheidung reagiert haben.

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